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DIS / CONNECTING / MEDIA
Inkarnation/
Exkarnation - Kleine Theologie der Medialität

Günter Bader, Prof. Dr., bis zu seiner Emeritierung Professor für Systematische Theologie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.

Der unerhörte Dritte - Supervision in Telefoninterviews

Andreas Bänziger, Dr. des., ist wissenschaftlicher Assistent am Institut für Medienwissenschaft der Universität Basel. Seine Dissertation "Telefonbefragung reconsidered – Theorie, Praxis, Illustration" befasst sich mit empirischer Sozial- und Medienforschung mit Schwerpunkt Telefonbefragung. Weitere Forschungsinteressen sind die Grundlagen der Statistik, populärkulturelle Musik, Nutzung von Social Network Sites.

Telekommunikation und ihr mythischer Hintergrund:
Notizen zur medienphilosophischen Vernunft der Telepathie

Simone Bernet, M.A.,  (1970* in Thal/Schweiz) stu­dier­te Phi­lo­so­phie, Psy­cho­lo­gie, All­g. und Ver­g. Li­te­ra­tur­wis­sen­schaft an der Freien Universität Ber­lin. For­schungs­pro­jekt und Pro­mo­ti­on "Von den neu­en Gren­zen der Ver­nunft. Me­di­en­phi­lo­so­phi­sche Be­stim­mun­gen" (SNF, FAG Ba­sel u.a.) an der Uni­ver­si­tät Ba­sel - derzeit Promotionskandidatin. Zu ih­ren wis­sen­schaft­li­chen Schwer­punk­ten zäh­len Wan­del und Um­brü­che der Phi­lo­so­phie seit der Mo­der­ne, Psy­cho­ana­ly­se von Sigmund Freud und Jacques La­can, Me­di­en­theo­rie, his­to­ri­sche und äs­the­ti­sche Kon­struk­tio­nen. Als Dra­ma­tur­gin und Pro­du­zen­tin des Ver­eins Ma­ha­gon­ny - Thea­ter Kunst Kul­tur­ar­beit Ber­lin in­iti­ier­te und rea­li­sier­te sie Uraufführungen/Thea­ter­in­sze­nie­run­gen (u.a. "Ro­bert Wal­ser – Mi­kro­gram­me", "Pier­re Kloss­ow­ski – Le­ben­des Geld") so­wie zahl­rei­che Kunst-​ und Kul­tur­pro­jek­te, seit 2008 die Ver­an­stal­tungs­rei­he "Me­di­um Taut" in der Max Taut Aula in Berlin-Lichtenberg, mit mehrtägigen "Taut-Specials" und den monatlichen Foren "Lichtenbergs Zwölf". Gegenwärtig bereitet sie die Uraufführung "Herman Melville – Clarel" vor (Okt./Nov. 2009, Max Taut Aula). Publikationen zu psychoanalytischen und philosophischen Fragestellungen, zuletzt als Herausgeberin des Sammelbandes "Kant Nietzsche gewidmet. Eine virtuelle Begegnung" (Juni 2009).

www.mahagonny-ev.de

We think we´ve got a rat in the department. Zum "Indiskreten" mobiler Medien

Regine Buschauer, Dr. des., promovierte 2008 am /i/f/m/ bei Prof. Dr. G.C. Tholen mit einer Dissertation zu medienhistorischen und -theoretischen Aspekten des Verhältnisses von Raum, Mobilität und Telekommunikation. (Publ.: Mobile Räume, im Erscheinen, Bielefeld 2009). Sie ist tätig als Projektleiterin im Unternehmensbereich Innovation/Informations- und Kommunikationsmedien und als Lehrende an der Universität Basel.

'Tülülütüt, tülülütüt'. Zu Ingo Schulzes und Daniel Kehlmanns Erkundungen des Handys

Heinz Drügh, Prof. Dr., ist seit 2006 W3-Professor für Neuere Deutsche Literatur und Ästhetik an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Er studierte Germanistik, Philosophie und Politische Wissenschaft in Bonn, Tübingen und Göttingen, und promovierte 1997 an der der Goethe-Universität Frankfurt am Main mit einer Arbeit zur Allegorie. Habilitation 2004 an der Universität Tübingen mit einer Arbeit zur Ästhetik der Beschreibung.

Die Entschriftung von Welt: Telephonie

Frank Haase, PD Dr. forscht zur Medienphilosophie der Antike. Im Projekt "Medienphilosophie der Antike", das am Institut für Medienwissenschaft der Universität Basel ins sechste Jahr geht, hat Frank Haase bislang Bände zu Homer, Anaximander, Heraklit, Aristoteles und zu Hesiod und Platon veröffentlicht.

Intervention: Intimität zwischen Mouth-to-mouth und Ferngespräch

Christoph Meneghetti, lic. phil., promoviert zu „Das Scheitern der Medien im Theater. Intermedialität als Strategie des Realen“ bei Prof. Dr. Gerald Siegmund.

AlgoRHYTMEN überall. Entwurf einer Medienarchäologie eines ubiquitären Alltagsmediums

Shintaro Miyazaki, lic. phil.(1980* in Berlin, aufgewachsen in Basel), Humboldt Universität zu Berlin, Berlin Studium Medienwissenschaft, Philosophie und Musikwissenschaft an der Universität Basel. Aktuelle Themenschwerpunkte: Medienarchäologie, Digital Forensics, Techno-kulturen, Hacking, Klang als Episteme und Sonifikation. Tätig sowohl als externer Dozent des Seminars für Medienwissenschaft der Humboldt Universität zu Berlin, als auch als Kurator und Künstler, der sich mit alltäglichen Technologien, die Information speichern, übertragen und berechnen, beschäftigt. Derzeit Doktorand bei Prof. Dr. Wolfgang Ernst, Humboldt Universität zu Berlin. Shintaro Miyazaki ist Stipendiat der cogito foundation und Gründer des unabhängigen Kunst-, Kurator-, Forschungs- und Designprojekt "Institut für Algorhythmik". http://www.algorhythmics.com/

post telephonis. Wie Ernst Jünger erst das iPhone erfand und dann doch nicht

Stefan Münker, Dr. phil. habil., lehrt seit 2005 am Institut für Medienwissenschaft (ifm) - zuerst als Lehrbeauftragter, seit Frühjahrsemester 2008 als Privatdozent. Seine Forschungsschwerpunkte sind Medientheorie, Medienphilosophie, Theorie und Geschichte neuer, digitaler Medien (vor allem des Internet) sowie die Philosophie des Fernsehens. Münker lebt in Berlin und arbeitet bei einem großen deutschen Medienunternehmen.

Connecting Photos: Cameraphone Photos in Mobile, Internet and Face-to-Face Communication

Heli Rantavuo, Dr., veröffentlichte 2008 ihre Dissertation “Connecting photos: A qualitative study of cameraphone photo use”. Rantavuo arbeitete als Wissenschaftlerin am Media Lab der University of Art and Design Helsinki und war als Gastwissenschaftlerin an der London School of Economics and Political Science sowie an der Waseda Univerity in Tokio tätig. Zurzeit arbeitet sie in leitender Funktion im Bereich user experience research bei Nokia R&D.

Das Persönliche des Handys

Alexander Roesler, Dr., studierte Philosophie, Germanistik, Musikwissenschaft und Semiotik in Heidelberg und Berlin. Zunächst war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Philosophie der Technischen Universität Dresden und wechselte dann als Wissenschaftslektor zum Suhrkamp Verlag in Frankfurt am Main. Heute betreut er das wissenschaftliche Programm des S. Fischer Verlags. Zuletzt hat er gemeinsam mit Stefan Münker den Band "Was ist ein Medium?" veröffentlicht (Frankfurt am Main 2008), sowie gemeinsam mit Bernd Stiegler den Band "Philosophie in der Medientheorie. Von Adorno bis Zizek" (München 2008).

Screening the Phone: Wie das Telefon ins Kino kam

Hansmartin Siegrist, Dr., ist AV-Produzent, Publizist und Lehrbeauftragter am Medienwissenschaft-lichen Institut der Universität Basel und der HGK Basel. Von 1987–1994 war er Programmleiter/Produzent am damaligen Studio der Ciba-Geigy, danach Mitinhaber der AV-Produktion Visavista AG. Er publiziert zu Medientheorie und Filmgeschichte.

Sender-Empfänger-Botschaft? Wie durch ein aristophanisch-komisches Orakel (Ritter 960-1099) Tele-Kommunikation scheitert

Clemens Schuster, Mag. phil., promoviert seit 2007 im Bereich der griechischen Philologie des Pro*Doc "Intermediale Ästhetik. Spiel - Ritual - Performanz" zum Thema "Eine interdiskursive und intermediale Ästhetik der Alten Komödie des Aristophanes". Weitere Forschungsbereiche sind die griechische Rhetorik und insbesondere Andokides (Ausgabe, Übersetzung und Kommentar in Vorbereitung).

Rauschende Kommunikationen: Eine sehr kurze Geschichte der literarischen Akustik im amerikanischen Raum, 1890-1966

Philipp Schweighauser is Assistant Professor and Head of American and General Literatures Department of the University of Basel since 2009. Before that, his research and teaching had taken him to the Universities UC Irvine, Berne, and Göttingen. He is interested in a wide variety of issues in American Studies, but his main foci are 18th to 20th American literature and culture; literary, cultural, and media theory; soundscape studies; the social functions of literature and other media; literary and cultural history; and aesthetics. He is the author of The Noises of American Literature, 1890-1985: Toward a History of Literary Acoustics (UP Florida, 2006) and the co-editor of Teaching Nineteenth-Century American Poetry (MLA, 2007). He is currently working on a book on the aesthetics of late 18th and early 19th American literature, painting, and sculpture.

Einführung in die Tagung

Georg Christoph Tholen, Prof. Dr., ist Ordinarius für Medienwissenschaft an der Universität Basel und Leiter des Ausbildungsmoduls ProDoc "Intermediale Ästhetik. Spiel – Ritual – Performanz" sowie der Forschungs-module "Intermediale Inszenierungen" und "Intermedialität des Kulturfernsehens". Seine Forschungsschwerpunkte sind Medientheorie und Kulturphilosophie, Aisthesis und Medialität, Zeit und Raum.

Kein Anschluss unter dieser Nummer? Zum Einfluss des Mobiltelefons auf die soziale Integration Jugendlicher

Thilo von Pape, Dr., ist seit Juni 2009 Akademischer Mitarbeiter an der Universität Hohenheim (Stuttgart). Er studierte Kommunikationswissenschaft, Neuere Deutsche Literatur und Politische Wissenschaft an der LMU München (1998–2004). Diplom des Institut Français de Presse (Université Paris II). 2008 Promotion am Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung (IPMZ) der Universität Zürich und bis 2009 Postdoc am Centre de Recherche sur les Médiations (Universität Metz).

Das Versprechen "mobiler Freiheit": Mobilisierungen und Vernetzungen in der Geschichte von Medienportables

Heike Weber, Dr. ist seit Okt. 2008 wissenschaftliche Mitarbeiterin innerhalb der Technikgeschichte an der TU Berlin. Zuvor Mitarbeiterin bzw. PostDoc am Münchner Zentrum für Wissenschafts- und Technikgeschichte, am Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kultur­technik (Humboldt Universität zu Berlin) sowie am Graduiertenkolleg Topo­­­logie der Technik der TU Darmstadt mit Forschungsaufenthalten in den USA und Frankreich (Smithsonian / National Museum of American History in Washington D. C. und Centre de recherches historiques, EHESS, Paris). Heike Weber hat 2006 an der TU München (Zentralinstitut für Geschichte der Technik) mit einer Arbeit zur Entwicklung und Nutzung von tragbaren Geräten promoviert, die unter dem Titel Das Versprechen mobiler Freiheit. Zur Kultur- und Technikgeschichte von Kofferradio, Walkman und Handy erschienen ist. Ihr derzeitiges Forschungsprojekt wendet sich den Resten des Konsums – dem Hausmüll – zu.

Call Cutta. Überlegungen zur Telephonie im Theater der Gegenwart

Jörg Wiesel (Basel) musste kurzfristig absagen

Jörg Wiesel, PD Dr.
, Studium der Theaterwissenschaft in München; war Lehrbeauftragter, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Assistent und Dozent an den Universitäten und Hochschulen in Kiel, Giessen, Basel und Zürich; Gastprofessor am Institut für Theaterwissenschaft der FU Berlin (2005-2008/09); Dozent an der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW Basel am Institut Mode-Design und im Masterstudio Design; Lehre und Forschung in den Gebieten Theatergeschichte und -theorie, Kulturtheorie, Film, Piraterie, Intermedialität; aktuelle Forschungsprojekte: Szenographien der Mode, Wohnkulturen und Theater; zahlreiche Publikationen. u.a. Zwischen König und Konstitution. Der Körper der Monarchie vor dem Gesetz des Theaters, Wien 2001.

Mobile Präsenz. Das Handy auf dem Weg vom Kommunikations-
medium zur Cyborgtechnologie

Erika Linz, Dr., Studium der Germanistischen Sprach- und Literaturwissenschaft, der Romanistik, Mathematik und Neurolinguistik an der RWTH Aachen. 1999 Promotion mit einer Arbeit über „Indiskrete Semantik. Kognitive Linguistik und neurowissenschaftliche Theoriebildung“ (erschienen 2002 im Fink-Verlag). Erika Linz arbeitete als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der RWTH Aachen, am Kulturwissenschaftlichen Forschungskolleg (SFB/FK 427) "Medien und kulturelle Kommunikation" in Köln und am Bonn-Aachen International Center for Information Technologie (B-IT) im Bereich der Medieninformatik. Von 2007-2008 war sie Wissenschaftliche Geschäftsführerin des interuniversitären Forschungskollegs SFB/FK 427, seit April 2009 ist sie als Akademische Oberrätin an der Universität Siegen im Bereich „Germanistik/Angewandte Sprachwissenschaft“ tätig. Forschungsschwerpunkte sind Semiotik und Medientheorie, Sprache und Kognition, Medialität der Sprache und Mobilkommunikation.

Transnetworks

Nicholas Knouf is a PhD student in information science at Cornell University in Ithaca, NY. His research explores the interstitial spaces between information science, critical theory, digital art, and science and technology studies.

Ongoing work includes MAICgregator (http://maicgregator.org), a Firefox extension that aggregates information about universities embedded in the military-academic-industrial complex (MAIC); Fluid Nexus (http://fluidnexus.net); robotic puppetry projects that engage with psycho-socio-political imaginaries; and sound works that encourage the expression of the unspeakable.

Past and current work has been recognized by a number awards, including an Honorary Mention by Prix Ars Electronica in [the next idea] category (2005), the Leonardo Abstracts Service (LABS) for his master's thesis (2008), a memefest Award of Distinction (2008), a special transmediale "Online Highlight" (2009), and a "Turbulence Spotlight" (2009). Additionally, his work has been discussed in print and online media, including ID Magazine, the Boston Globe, CNN, Slashdot, and Afterimage.

More information can be seen at his website, zeitkunst.org.

You Get Me, Ulrike

Matt Adams has presented at conferences such as Hot Docs documentary film festival in Toronto; Banff Television Conference; Cairo International Festival of Experimental Theatre; The Future of War: Aesthetics, Politics, Technologies in New York; Dutch Electronic Art Festival in Rotterdam; dLux Media Arts festival in Sydney; The Creative City in Taipei.

www.blasttheory.co.uk/bt/work_ulrikeandeamoncompliant.html

OPERA CALLING

Mediengruppe Bitnik! & Sven König: Das Künstlerkollektiv !Mediengruppe Bitnik arbeitet an der Schnittstelle von Medien und Gesellschaft. Dabei steht eine kulturelle Auseinandersetzung mit digitalen und analogen Medien im Mittelpunkt des Interesses. Inhaltlich greift Bitnik aktuelle gesellschaftliche Themen auf wie Sicherheit/ Überwachung, offenes Wissen oder Information als Ware.

!Mediengruppe Bitnik sind Carmen Weisskopf, Domagoj Smoljo, Silvan Leuthold, seit 2007 Sven König und Daniel Ryser und seit 2008 Adnan Hadzi und Sameer Sait.

http://www.opera-calling.com/about

Unsworn Telecom - Sublime Telephone Services

Eric Sandelin und Magnus Torstensson are Unsworn Industries: an interaction design and innovation studio based in Malmö, Sweden.

www.unsworn.org/ophones/

www.unsworn.org/telemegaphone/

Social Telephony and an Aesthetics of Connectivity

Richard Wright, is a media artist and researcher working in the field of digital moving image and interactive techniques. Over the last twenty years his work has been exhibited and screened at numerous festivals, exhibitions and seminars and broadcast by television channels around the world. In 1998 he received a PhD in the aesthetics of digital film making and has published nearly forty essays, articles, papers and reviews.

http://mediashed.org/TantalumMemorial

Achtung: Richard Wright wird vertreten von Graham Harwood (via Skype).
http://mediashed.org/grahamharwood

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